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Statuten des Vereines bibliothekarsforum.at

 § 1

Name des Vereins

Der Name des Vereins lautet: "bibliothekarsforum.at (Landesverband Steirischer

Bibliothekarinnen und Bibliothekare)".

Der Sitz des Vereins ist der Wohnort des/der jeweiligen Vorsitzenden und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet des Bundeslandes Steiermark.

 

§ 2

Zweck des Vereins

Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Zweck des Vereins ist die Stärkung des Selbstverständnisses aller Bibliothekarinnen und Bibliothekare in öffentlichen und gemeinnützigen Bibliotheken sowie Schulbibliotheken der Steiermark.

Der Verein vertritt die Mitglieder gegenüber allen mit dem Bibliothekswesen befassten Fachstellen und pflegt Kontakt mit ihnen.

 

§ 3

Maßnahmen zur Erreichung des Vereinszweckes

Der Verein unterstützt alle Maßnahmen, die zur Entwicklung eines leistungsfähigen Bibliothekswesens erforderlich sind. Dazu gehören qualifizierte Aus- und Weiterbildung der Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Förderung von Kontakten zu anderen Bibliotheken und Erwachsenenbildungseinrichtungen sowie zu den Medien.

 

§ 4

Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt mit seiner Arbeit gemeinnützige Zwecke der Bildung und Information. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines, in Ausnahmefällen können Spesen vergütet werden. Werden Mitglieder zur Erfüllung des Vereinszweckes mit besonderen Aufgaben betraut, so können sie eine geschäftsübliche Vergütung erhalten.

 

§ 5

Aufbringung der Mittel

Die Mittel zur Erfüllung von Aufgaben und Zweck des Vereins werden aufgebracht durch Förderungsmittel von öffentlichen und privaten Subventionsgebern, durch Geld- und Sachspenden, Vermächtnisse, Mitgliedsbeiträge u.a.

 

§ 6

Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können Bibliothekarinnen und Bibliothekare (hauptberufliche, nebenberufliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen) in Öffentlichen und gemeinnützigen Bibliotheken sowie Schulbibliotheken werden.

 

§ 7

Beginn der Mitgliedschaft

7.1: Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben.

7.2: Bis zur Entstehung des Vereines (Einladungsbescheid der Vereinsbehörde oder nach der 4 Wochenfrist) erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstandes durch diesen.

 

§ 8

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch:

8.1: freiwilligen Austritt mittels eingeschriebenen Briefes;

8.2: den Tod;

8.3: Ausschluss aufgrund eines Vorstandsbeschlusses mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden.

Ausgeschiedene Mitglieder haben weder auf Rückerstattung des Mitgliedsbeitrages noch auf das Vereinsvermögen Anspruch.

 

§ 9

Mitgliedsbeiträge

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 20 Euro. Über eine etwaige Änderung hat die Mitgliederversammlung zu beraten und abzustimmen.

 

§ 10

Rechte der Mitglieder

Die ordentlichen Mitglieder besitzen das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht. Alle Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen und die für die Mitglieder bestehenden Vergünstigungen zu gebrauchen.

 

§ 11

Pflichten der Mitglieder

Sämtliche Mitglieder haben nach besten Kräften die Interessen des Vereins zu wahren und zu fördern, die beschlossenen Mitgliedsbeiträge pünktlich zu bezahlen und sich an die Statuten des Vereins sowie an die Beschlüsse seiner Organe zu halten. Den Mitgliedern wird es zur Pflicht gemacht, alles zu unterlassen, was dem Ansehen des Vereins schaden könnte.

 

§ 12

Organe des Vereins

12.1: Die Mitgliederversammlung

12.2: Der Vorstand

12.3: Die Rechnungsprüfer

12.4: Das Schiedsgericht

 

§ 13

Ordentliche Mitgliederversammlung

13.1: Die ordentliche Mitgliederversammlung wird einmal jährlich abgehalten.

13.2: Die Einladung muss durch den Vorstand mindestens zwei Wochen vorher durch schriftliche Mitteilung an die Mitglieder unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung erfolgen.

13.3: Anträge an die Mitgliederversammlung sind eine Woche vor dem Tag der Versammlung schriftlich an den Vorstand vorzulegen.

13.4: Die Versammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

13.5: Alle Wahlen und Beschlüsse erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei

Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los.

13.6: Für Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.

13.7: Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen.

 

§ 14

Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung

14.1: Die Wahl des Vorstandes für drei Jahre.

14.2: Die Wahl der Rechnungsprüfer für drei Jahre.

14.3: Die Entgegennahme des Jahresberichts.

14.4: Die Genehmigung des Rechnungsberichtes und des Rechnungsprüfberichtes.

14.5: Die Beschlussfassung und Entlastung des Vorstands.

14.6: Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen.

14.7: Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

14.8: Die Beratung und Beschlussfassung über die vom Vorstand vorgelegten Anträge.

14.9: Die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.

 

§ 15

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es ein dringendes Interesse des Vereins erfordert. Außerdem, wenn der Vorstand es beschließt oder ein Zehntel der Vereinsmitglieder eine solche unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich beantragt.

 

§ 16

Der Vorstand

16.1: Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, dessen StellvertreterIn, dem/der KassierIn und dessen Stellvertreter, dem/der SchriftführerIn und dessen StellvertreterIn. Der Vorstand kann weitere Personen fallweise für besondere Aufgabenstellungen mit beratender Stimme kooptieren

16.2: Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung aus ihren Reihen auf drei Jahre gewählt.

16.3: Der aus der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand hat beim Ausscheiden eines Mitglieds das Recht, an dessen Stelle ein anderes, wählbares Vereinsmitglied zu kooptieren. Diese Kooptierung bedarf der nachträglichen Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung.

16.4: Jährlich sollen mindestens zwei Vorstandssitzungen stattfinden, die vom/von der Vorsitzenden oder bei dessen/deren Verhinderung von seinem/seiner StellvertreterIn schriftlich, mündlich oder fernmündlich einzuberufen sind.

16.5: Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens vier der Vorstandsmitglieder beschlussfähig. Beschlüsse des Vorstandes werden mit Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden.

16.6: Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom/von der Vorsitzenden und vom/von der Schriftführerin zu unterzeichnen ist.

 

§ 17

Aufgaben des Vorstandes

17.1: Der Vorstand vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

17.2: Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins, bereitet die Beschlüsse der Mitgliederversammlung vor, erledigt den Schriftverkehr, die Kassenverwaltung und die Buchführung. Er hat außerdem den Jahresbericht und den Rechnungsbericht zu erstellen und der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.

17.3: Der/die Vorsitzende vertritt den Verein und die Vereinsinteressen in allen Belangen auch nach außen. Er/Sie beruft die Sitzungen des Vorstandes sowie auch die Mitgliederversammlungen ein und führt den Vorsitz.

Zeichnungsberechtigt für alle Schriftstücke ist der/die Vorsitzende oder der/die StellvertreterIn. 
Geschäftsstücke, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, zeichnet der/die Vorsitzende gemeinsam mit dem/der SchriftführerIn, in finanziellen Angelegenheiten der/die KassierIn gemeinsam mit dem/der Vorsitzenden.

 

§ 18

Rechnungsprüfer

18.1: Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren bestellt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ mit Ausnahme der Generalversammlung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

18.2: Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

18.3: Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung.

 

§ 19

Schiedsgericht

In allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis entscheidet das Schiedsgericht. Es wird in der Weise gebildet, dass jeder Streitteil zwei Vereinsmitglieder zu Schiedsrichtern nominiert, wobei die Wahl des Obmannes mit einfacher Stimmenmehrheit erfolgt. Kommt über die Wahl des Obmannes keine Einigung zustande, so entscheidet das Los unter den Vorgeschlagenen. Das Schiedsgericht tritt in Graz zusammen und fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Schiedsspruch ist endgültig, vereinsintern und unterliegt keinem weiteren Rechtszug.

 

§ 20

Auflösung des Vereins

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung und nur mit der im § 13 Ziffer 6 der Statuten festgehaltenen Stimmenmehrheit beschlossen werden.

Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung der Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen und ist verpflichtet, die freiwillige Auflösung in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.

Das im Falle der Auflösung oder bei Wegfallen des Vereinszweckes allenfalls vorhandeneVereinsvermögen darf in keiner wie auch immer gearteten Form den Vereinsmitgliedern zugute kommen, sondern ist vom abtretenden Vereinsvorstand Einrichtungen des Bibliothekswesens im Bundesland Steiermark zuzuführen.